Sonntag, 12. Oktober 2014

12 von 12 im Oktober

Die Zeit, die Zeit! Drei Monate war es hier still. Keine Zeit, keine Lust, immer unterwegs, an der Arbeit, andere Aktivitäten haben Priorität und zuhause sitze ich nicht mehr gerne am Computer... Aber heute ist der zwölfte des Monats, es ist Herbst, es ist Sonntag, die Sonne schien sogar - da gab es keine Ausrede. Mit der Spiegelreflex ging es auf einen Spaziergang an die Donau.

Die Fotos erinnern mich an die vom letzten Jahr, da war der 12. Oktober ein Samstag und ich habe einen Spaziergang auf der gleichen Strecke gemacht. Aber doch sind sie anders. Denn im Herbst wandelt sich alles so schnell. Ich sehe ein Motiv und weiß: nächste Woche sieht das hier schon wieder ganz anders aus. Also drück ich wieder und wieder auf den Auslöser und kann gar nicht genug vom Herbst bekommen.

Und nach dem Spaziergang gab es warmen Apple Crumble frisch aus dem Ofen. Mit Vanilleeis. Auf dem Balkon in der Sonne. Besser geht's nicht.















Mehr Fotos vom zwölften Oktober gibt es bei Caro von Draußen nur Kännchen.

Samstag, 12. Juli 2014

12 von 12 im Juli // 12 Dinge, die mir gute Laune machen & 2 Rezepte

Heute muss ich wieder schummeln bei 12 von 12, denn ich bin auf eine Hochzeit eingeladen und will nicht die ganze Zeit daran denken, Fotos von meinem Tagesablauf zu machen. Deswegen nutze ich die Aktion mal wieder, um 12 Dinge aus den letzten 12 Tagen zu zeigen, die mir gute Laune machen.


Wie kann es anders sein: Fußball macht mir in den letzten Tagen so richtig gute Laune!

1) Beim Spiel gegen Frankreich waren wir bei Freunden, deren Kinder ein ganzes Stadion mit gefühlten 70.000 Playmobil-Zuschauern aufgebaut hatten. Darunter befanden sich auch die gesamte Osterhasenfamilie und der Weihnachtsmann.

2) Das Spiel gegen Brasilien haben wir mit Freunden bei uns geschaut. Das Endergebnis von 7:1 für Deutschland habe ich total vergessen zu fotografieren. Ich konnte es schon nach dem dritten Tor kaum glauben und die Brasilianer taten mir auch irgendwie leid. Trotzdem war das natürlich grandios! Ich freue mich so aufs Finale und drücke Jogis Jungs ganz fest die Daumen!

Ach ja, und so richtig Spaß macht auch der Liveticker von 11 FREUNDE. Ich muss die ganze Zeit vor mich hinkichern, wenn ich ihn lese und das lohnt sich sogar noch nach dem Spiel.

3) Letzten Samstag habe ich "Silber - das zweite Buch der Träume" von Kerstin Gier angefangen. Wieder mit Liv und Henry in die Welt der Träume und die wunderbare Atmosphäre Londons abtauchen. Leider kam ich unter der Woche dann gar nicht mehr zum weiterlesen.

4) Die Rosen im riesigen Garten von Freunden, bei denen wir das Frankreich-Spiel geschaut haben. Das war überhaupt so ein schöner Abend. Süße Himbeeren direkt von den Hecken naschen und sich zwischendurch im Torwandschiessen ausprobieren, auf der Slackline zittern, mit den Kindern über die Wiese jagen und eine Zucchini aus dem Gemüsegarten mitnehmen...


Das war der Freitagabend. Am Samstag ging es abends auf das
5) Konzert mit 2raumwohnung im ...

6) ... Ulmer Zelt. Auch die Atmosphäre rund ums Zelt ist immer so sommerlich toll und ich bin froh, dass ich es am letzten Abend noch dorthin geschafft habe.

Am Sonntag durfte ich einen lauen Sommerabend auf dem Donaufest erleben inkl.
7) ... einem spontanen Balkan Brass-Konzert... an und IN der Donau. Vorher gab es leckere Dinnete und Roséwein auf der Ulmer Seite. Aber die Musik vom gegenüberliegenden Ufer zog uns magisch an und wir ließen uns mit dem Zillentaxi über die Donau nach Neu-Ulm schippern. Da gab es dann zum Nachtisch ...

8) Kürtoskalacs. Ich liebe diese Baumstriezel aus Hefeteig mit Zimt und Zucker. Endlich mal wieder. Ich kann kaum glauben, dass es schon wieder 2 Jahre her ist, dass ich sie auf dem letzten Donaufest gegessen habe.





9) Bananen-Schokoeis: immer wieder lecker und auch noch gesund ("Rezept" siehe unten)

10) Am Donnerstag hatte der Gin Basil Smash seinen 6. Geburtstag. Und ich einen schönen Abend mit dem Cocktail und meinen Mädels!

11) Baba Ganoush. Dieses Rezept fällt in die Kategorie Resteverwertung, denn ich hatte noch zwei Auberginen im Kühlschrank, die ich mal für irgendetwas verwenden wollte, es dann aber immer vorgezogen habe, etwas anderes zu kochen. Sie hatten schon eine eher braune Schale und waren auch innen nicht mehr schneeweiß. Nach der Konsultation verschiedener Foren zur Haltbarkeit von Lebensmitteln (ja, es gibt doch wirklich alles!) und einem Geruchstest, war ich mir sicher, dass man sie noch essen kann. Baba Ganoush hieß die Lösung zur Verarbeitung. Das Rezept findet ihr unten.

12) Vielleicht hört sich ein wenig komisch an, aber meine neue Trinkflasche von dopper macht mir auch gute Laune. Deshalb folgt hier ein bissl Werbung. Sie hat genau die richtige Größe (500 ml). Den weißen Flaschenhals kann man abschrauben, so dass man sie bequem befüllen und problemlos in der Spülmaschine reinigen kann. Sie fühlt sich angenehm in der Hand an und ich trinke gern aus ihr. Ich habe sogar das Gefühl, dass ich aus der dopper mehr trinke. Neben diesen Vorzügen finde ich sie auch optisch schön (jedenfalls schöner als die kleine Plastikpfandflaschen, die ich vorher meistens verwendet habe). Und obendrein stecken gute Gedanken dahinter:

"Dopper ist eine Initiative zur Förderung des Trinkens von Leitungswasser und zur Verkleinerung des Plastikabfallberges. Hierzu entwickelte Dopper die ideale Flasche für Leitungswasser; nachhaltig, praktisch und trendy. Einwegflaschen sind jetzt überflüssig, so vermeidest Du Plastikmüll! Der Dopper, ein Dutch Design Produkt, wird klimaneutral und ohne BPA  in den Niederlanden hergestellt und leistet einen Beitrag zu Trinkwasserprojekten in Nepal." (de.dopper.com)

Genug geworben! Zum Schluss noch die Rezepte:

Bananen-Schoko-Eis


Man braucht nur 3 Zutaten für dieses gesunde, vegane und fettarme Eis: Bananen, Kakao (den guten Backkakao) und ganz wenig Pflanzenmilch.
Pro Portion/Kugel schäle ich eine Banane, schneide sie in Scheiben und friere sie in einer Plastikdose ein. Das mache ich immer, wenn eine Banane braun wird und ich gerade keine andere Verwendung für sie habe. Sonst solltest du sie für etwa 4 Std. im Gefrierschrank lassen. 
Wenn ich Lust auf Eis habe, nehme ich die Bananenscheiben heraus und lasse sie in einem Mixbecher ein paar Minuten mit ein wenig (Pflanzen-)Milch antauen. Dann gebe ich noch 1 TL Kakao dazu und püriere sie mit dem Pürierstab. Mjam!


Baba Ganoush


Den Ofen auf 250°C vorheizen. 2 Auberginen längs halbieren, Fruchtfleisch schräg einritzen und etwas Olivenöl und Salz auf den Schnittflächen verteilen. 4 Stängel Thymian auf die Auberginen legen und alles auf ein Backblech geben. Etwa 40 Minuten backen lassen.
Die Auberginen aus dem Ofen nehmen und etwas abkühlen lassen. Mit einem Esslöffel das Fruchtfleisch aus den Schalen kratzen, Zitronensaft von 1/2 Zitrone, Salz, Pfeffer, Tahini (2-3 EL), etwas Chili, evtl. gemahlenen Kreuzkümmel und gehackte Petersilie dazugeben und pürieren. Abschmecken. Wer mag, gibt noch eine gepresste Knoblauzehe dazu.

Besonders gut schmeckt mir Baba Ganoush auf getoastetem Brot. Und ein Glas Rotwein dazu ist auch nicht schlecht!

Mehr 12 von 12 gibt es bei Draußen nur Kännchen.

Lasst es euch gut gehen! Der Sommer ist voller Gute-Laune-Macher, oder?

Anne

Montag, 30. Juni 2014

Sun Choy Bau {vegan}


Hach ja, der Alltag hat mich wieder und meine Motivation zu bloggen, hält sich in Grenzen. Deshalb gibt es hier nur ein schnelles Rezept für eine chinesische Leckerei namens "Sun Choy Bau", mit dem ich mich bei Katjas "My Monday Mhhhhhh" einreihe.

Diese köstlichen Salatblätterrollen gab es am Samstag nachmittag, denn das Mittagessen verschiebt sich bei uns am Wochenende gerne mal auf den Nachmittag. Das Rezept stammt aus der Brigitte, aber ich habe es ein wenig abgewandelt. Ich hatte nämlich natürlich kein Hackfleisch da, aber noch genau 50 g Sojagranulat, das ich sowieso aufbrauchen wollte. Somit ist es vegan und auch noch "low carb" und wird dir nicht schwer im Magen liegen.


Du benötigst für 1-2 Portionen:

50 g Sojagranulat
150 ml Gemüsebrühe
1 rote Spitzpaprika
1 Knoblauchzehe
1 EL Sojasoße
2 EL süß-scharfe Chilisoße
1 TL Rapsöl
4 Römersalatblätter
70 g Kichererbsen (Dose)
1-2 EL Olivenöl

Sojagranulat in eine Schüssel geben und mit heißer Gemüsebrühe übergießen. Etwa 10 Minuten ziehen lassen.
Paprika waschen, längs vierteln und entkernen und quer in schmale Streifen schneiden. Knoblauch fein hacken und mit Sojasoße, Chilisoße und Rapsöl verrühren. Salatblätter waschen, abtupfen und auf einen Teller legen. Olivenöl in einer beschichteten Pfanne erhitzen und das Sojagranulat darin anbraten. Paprika, Kichererbsen und Würzsoße zugeben und unter Rühren 3-4 Minuten braten.
Füllung auf die Salatblätter verteilen. Zum Essen die Salatblätter zusammenfalten oder rollen.

Lass es dir schmecken!

Anne

Donnerstag, 12. Juni 2014

12 von 12 im Juni {Hamburg-Edition}

Hach, wie schön, wenn 12von12 auf einen Urlaubstag fällt! So schaffe ich es auch genügend Fotos zu machen, die etwas interessanter sind als im Arbeitsalltag. Den Urlaub verbringe ich in Norddeutschland und bin nach Bremen und Lüneburg jetzt auf meiner dritten Station in Hamburg bei meinem Lieblingsbruder. Heute geht es nochmal zurück nach Lüneburg und auf dem Rückweg nach Ulm schaue ich noch bei meinen Eltern vorbei.

So, jetzt aber erstmal 12 Fotos von gestern:


Guten Morgen! [Als ich das Foto gemacht habe, hatte ich schon längst geduscht, gefrühstückt und abgewaschen. Früher Vogel fängt den Wurm, ha ha!]


Erstmal feinen Latte Macchiato aus der Bialetti mit Brikka-Einsatz trinken


Und leckerst frühstücken: Müsli mit Erdbeeren, Bananen, Walnüssen, Joghurt, Honig und Amaranth


Postkarten aus Hamburg an liebe Freunde schreiben (eine aus Bremen hat sich noch dazwischen gemogelt)


Durch Hamburgs schönsten Park Planten un Blomen spazieren


Die Kamera immer griffbereit, um Street Art im Schanzenviertel zu knipsen, z.B. von El Bocho


Mittagessen = Resteessen. Es gab vegane Zucchinlasagne mit Pilz-Mandelfüllung und Tomatencreme. Und Wassermelone zum Nachtisch. Mjam!


Kaffeepause beim Portugiesen mit Galao und Pasteis de Nata. Nochmal mjam!


Eimsbüttel, Schanzenviertel, Karoviertel, St. Pauli... Laufen, laufen, laufen. Mit meinen superbequemen Schuhen zum Glück kein Problem!


Tapas essen im Mareas, z.B. Kichererbsen und Spinat, Patatas bravas und Pimientos und Datteln im Speckmantel. Großartig!


Und natürlich das WM-Auftaktspiel gucken und dabei einschlafen.

++++

12 Fotos vom 12. Juni gibt es vielfach bei Draußen nur Kännchen.

Alles Liebe,
Anne 

Sonntag, 1. Juni 2014

Köstlicher Erdbeer-Trifle im Glas


Ich bin voll im Erdbeerwahn! Jedes Mal wenn Markt ist, kaufe ich gleich 2 Schalen mit den süßen Beeren (oder Nüssen, wenn ihr drauf besteht ;-)) und schnippel sie in mein Müsli oder in einen Shake oder aber auch in den Salat.




Aber manchmal muss es etwas ganz Besonderes sein, um die Erdbeere so richtig zu würdigen. Da kam mir der Feiertag am Donnerstag sehr gelegen. Wir hatten uns abends zum Grillen bei Freunden verabredet und ich zeichnete für den Nachtisch verantwortlich. 

Bei der Recherche nach Erdbeer-Desserts bei brigitte.de stieß ich auf diese Erdbeerschichtspeise im Glas. Erdbeer-Trifle klingt aber besser, oder? Trifle habe ich das erste Mal in England gegessen, als wir vor vielen, vielen Jahren meine damals dort lebende Großtante besucht haben. Seitdem mache ich es immer wieder gern.
Ursprünglich bedeutet "Trifle" einfach nur "Kleinigkeit". Als Dessert besteht ein Trifle aber in der Regel aus mehreren Schichten aus Biskuit- oder Keksboden (der gerne mit Alkohol getränkt wird), Früchten und etwas Sahnigem. Es gibt also tausende Variationsmöglichkeiten. Und wenn man die Zutaten in Gläser schichtet, ist das Ganze auch noch richtig hübsch anzusehen, oder? 




Der Nachtisch kam beim Grillen so gut an, dass alle fragten, ob ich beim nächsten Mal nicht mehr mitbringen könnte. Und der Liebste und ich waren zugegebenermaßen froh, dass wir zuhause noch zwei Gläser im Kühlschrank stehen hatten und am nächsten Tag noch einmal davon naschen konnten.

Es war jedenfalls ein toller Abend! Nicht nur wegen des Nachtischs, sondern vor allem wegen unserer Freunde und ihren süßen Kindern. Es gab lecker Gegrilltes, Salate und Drinks und eine lustige Partie Leitergolf. Kennt ihr nicht? Na, ich bis dahin auch nicht. Leitergolf ist ein tolles Outdoorspiel, bei dem man versucht, eine Bola (ein Seil mit je einer Kugel bzw. einem Golfball an jedem Ende) auf eine der drei Sprossen einer Leiter zu werfen. Dafür bekommt man 1-3 Punkte, je nachdem um welche Sprosse in welcher Höhe sich das Seil wickelt. Eine genaue Beschreibung, wie das Spiel funktioniert, findet ihr hier.
Ich war zwar nicht so erfolgreich, aber wir hatten jede Menge Spaß! Ich kann das Spiel nur empfehlen - für Erwachsene und Kinder! (Empfohlen wird das Spiel schon ab 3 Jahren. Die Dreijährige von unseren Freunden hat aber recht schnell die Lust verloren, ihr fünfjähriger Bruder hatte schon mehr Spaß daran.)
 


Erdbeer-Trifle im Glas

ca. 10 kleine Gläser
 
Für den Bröselboden:
80 g Löffelbiskuits
40 g Butter
2 EL Milch
500 g Erdbeeren  


Für die Creme:
1/2 Zitrone
200 g Frischkäse (17 % Fett)  
100 g Joghurt
50 g Sauerrahm
80 g Zucker
100 g Schlagsahne 

Für den Bröselboden:
Biskuits fein zerbröseln. Das geht am besten, indem man die Löffelbiskuits in einen Gefrierbeutel gibt, den man mit einem Clip verschließt. Dann mit einem Nudelholz drüberrollen.

Butter und Milch in einem kleinen Topf erhitzen, bis die Butter geschmolzen ist. Die Biskuitbrösel darunter mischen und auf 10 Gläser verteilen und etwas andrücken.

Erdbeeren waschen, trocken tupfen, putzen und je nach Größe halbieren oder vierteln. Etwa 350 g Erdbeeren auf den Biskuitboden geben. Das sieht besonders hübsch aus, wenn man die Schnittflächen der Erdbeeren an das Glas legt. Die Gläser kalt stellen.

 

Für die Creme:
Die Zitrone heiß abspülen, trocken tupfen, die Schale fein abreiben und den Saft auspressen. Frischkäse, Joghurt, Sauerrahm, 70 g Zucker, Zitronensaft und 1/2 TL abgeriebene Zitronenschale verrühren. Die Sahne steif schlagen und unter die Creme heben.

Creme auf die Erdbeeren geben und glatt streichen. Restliche Erdbeeren und restlichen Zucker mit dem Stabmixer pürieren. Das Erdbeerpüree auf die Creme geben und verstreichen. Gläser bis zum Servieren im Kühlschrank kalt stellen.



Esst soviele Erdbeeren wie ihr könnt, bevor die Saison wieder vorbei ist! Nächste gibt es hier noch ein Erdbeerrezept, dann ein wenig alltagstauglicher.

Lasst es euch schmecken!
Anne

Montag, 26. Mai 2014

Klatschmohn




Hinter unserem Haus blüht der Klatschmohn. Und blüht. Und blüht. Ich bin immer wieder erstaunt, wie lang sich die zarten Blütenblätter halten und selbst starken Regen überstehen. In der Vase macht er allerdings schnell schlapp. Wer sich die roten Blumen trotzdem ins Haus holen möchte, für den habe ich bei Rebecca auf sinnenrausch einen einfachen Nachmachtipp für Klatschmohn aus Seidenpapier entdeckt.

Montag, 12. Mai 2014

12 von 12 im Mai // 12 Dinge, die mir gute Laune machen.


1) Eine alternative Street Art Tour durch Berlin mit anschließendem Bummel über den Markt am Maybachufer. Auch wenn ich letztes Jahr schon viel Street Art in Friedrichshain entdeckt habe, habe ich auf dieser Tour noch viel Neues gesehen und erfahren. Vielleicht schreibe ich demnächst noch einen ausführlicheren Bericht.

2) Kuchen backen nach einem Rezept von Jeanny von Zucker, Zimt und Liebe. Ich habe den Kuchen mit folgenden Abwandlungen gemacht: wie im Original habe ich Himbeeren genommen, den Zucker habe ich um 50 g reduziert (was ich dann fast doch zu wenig fand), statt Creme fraiche habe ich Schmand genommen (da war noch ein Becher im Kühlschrank) und den Guss aus Puderzucker und Milch habe ich weggelassen
Dem Liebsten hat es besonders gut geschmeckt, obwohl er sonst bei Obst im Kuchen doch immer so skeptisch ist!? Die Zuckerkruste ist wie schon bei den himmlischen Muffins der Kracher, finde ich.

3) Endlich gibt es wieder Erdbeeren...

4) ... und sie tummeln sich sogar auf Kanaldeckeln. Oder ist das eher ein Vorbote auf die Kirschensaison?

5) Flieder aus dem Garten. Der riecht so gut. Und die Häschen dürfen es sich auch nach Ostern noch ein Weile drunter bequem machen.

6) Glückskeksspruch: Es zählt nicht die Zeit, sondern was Du aus ihr machst. Wie wahr.

7) Dieses Lied. Ich könnte es die ganze Zeit rauf und runter hören. Sooo schön! 

8) Kaffee trinken in Berlin. An jeder Ecke gibt's 'nen Coffeeshop mit gutem Kaffee wie hier bei Katie's Blue Cat in Neukölln. Ach ja, das ist übrigens ein 'Flat White', kein schnöder Cappuccino, ja ja. Ich habe mich immer gefragt, was das sein soll. Der einzige Unterschied scheint aber zu sein, dass der Milchschaum kunstvoll gestaltet wird - mit 'Latte Art'. Was es nicht alles gibt.

9) Joggen gehen. Nach der langen Rückfahrt von Berlin hatte ich das dringende Bedürfnis, mich zu bewegen. Und gestern auch. Herrlich, wenn ich meinen Rhythmus gefunden habe!

10) Patrick Salmen. Und seine Ode an den Bart (rostrotkupferbraunfastbronze).

11) Schwabe sein. Mein Umzug ins Ländle jährt sich im Mai zum achten Mal und ja, ich muss sagen, ich fühle ich mich hier sehr wohl und mittlerweile ziemlich heimisch. Sogar in Berlin landete ich bei der Brezel Company und fühlte mich durch diesen Aufkleber ertappt. :-) 

12) In Europa zu leben. Man mag manchmal genervt sein von seltsamen Bestimmungen, die das EU-Parlament so ausheckt, dennoch können wir uns glücklich schätzen, in Europa zu leben. Und deshalb gehe ich auf jeden Fall zur Europa-Wahl am 25. Mai. Wenn ihr wie ich auch noch nicht genau wisst, wen ihr wählen sollt, konsultiert doch mal den Wahl-O-Mat.

++++

12 Fotos vom 12. Mai gibt es vielfach bei Draußen nur Kännchen.